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Segeln Kroatien: Lagoon 400 Trogir-Vis #23

1,733 Views· 19/02/22
sailingfurtuna
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Mai 2021: mit einer Lagoon 400 von Trogir, Solta, Brac, Rund VIS über Hvar, Brac zurück nach Trogir. Im 2. Corona-Segelsommer war es wieder wackelig, ob und in welcher Konstellation wir fahren. Die Lagoon buchten wir schon im September 2019, verschoben 2020 auf 2021. Ein Paar konnte auch 2021 keine Quarantäne riskieren und so sprang spontan ein weiteres befreundetes Ehepaar ein. Bei Beginn der Bayerischen Pfingstferien hat es sich bewährt, dass wir Freitag früh schon von München starten. Bisher immer staufrei! Wir buchten uns Freitag ein nettes Hotel und genossen den warmen Abend in Trogir. Das Restaurante Kamerlengo würde ich noch mal besuchen. SA: Die Übernahme der Yacht am Samstag erfolgte um 11:45 Uhr problemlos und so starteten wir um 13 Uhr aus der Marina Trogir. Am Wind mit 22-27 kn und 2 m Wellen, kurzer Regen und insgesamt ungemütlich bogen wir nach 2,5 h bei Solta in die Bucht Necujam ein. Das Wrack dort interessierte mich schon immer. Einige badeten, aber der Wind war kalt. SQ: Weil es in der Bucht sogar 30kn Wind hatte blieben wir bis 12 Uhr. Draußen ging es wieder gegen den Wind und Welle. Die Gischt spritzte und Carlo wurde sogar seekrank. So bogen wir bei Brac wieder vorzeitig in die Bucht Lucice ein. Eine karibische Bucht, die so gut geschützt war, dass wir alle badeten und die SUPs ausprobierten. MO: Bei wieder 20 - 30 kn Wind starteten wir Richtung VIS bei Speed von 8-9 kn. Das hat allen sogar Spaß gemacht, keinem wurde schlecht ;). Als wir in die Fallböen vor VIS kamen, sprang ein Motor nicht an und der zweite konnte das Schiff kaum im Wind halten. Mit Mühe bekamen wir das Groß herunter und steuerten den Stadthafen Komiza auf Vis an. Nachdem in dem Bojenfeld eine riesen Welle stand, wusste ich, dass ich am Pier anlegen musste. Obwohl wir darauf nicht vorbereitet waren und 27 kn Seitenwind herrschten, bekam ich das Monster gut in die letzte Lücke. Glück gehabt ;) Pizza Charly war lecker! DI: leider war die Blaue Grotte wegen zu hoher Wellen geschlossen. So motorten wir direkt zu unserer viel geliebten Bucht Stiniva. Alle waren begeistert. Weiter ging es zur Grünen Grotte, bei der wir alle durch den Strahl tauchten. Wir waren die einzigen und das war ein wirklich tolles Erlebnis. Um 18 Uhr legten wir uns dann in die Bucht Stoncica an eine - kostenlose - Boje. Mi: Um 10 Uhr legten wir Richtung St. Klement Inseln ab und machten um 12 Uhr in der Bucht Tarsce einen Badestopp. Das Wasser ist Türkis !!! Um 15 Uhr ging es weiter Richtung Hvar, Konoba Ringo, wo wir um 16:30 an Jures Boje fest machten. Der Fisch war wieder MEGA. Jedoch stießen wir Nachts, wegen Windstille, gegen die Nachbaryacht. Wir waren alle wach, daher eher lustig, aber die Bojen sind zu eng gesetzt! DO: Vormittag badeten wir noch in der Ringo-Bucht, segelten dann noch mal 1,5 h quer rüber nach Brac in die Bucht Smirka. Dort verbrachten wir den Nachmittag mit baden, essen, schlafen und den SUPs. Eine Abschdiedsparty durfte nicht fehlen! FR: leider fiel während der Fahrt die Dinghi-Leine ins Wasser und zog sich in die Schraube. Mit viel Ausdauer, Luft und einem Leatherman bekamen wir sie glücklicher Weise wieder frei. Das alles passierte nah an den Felsen und mir wurde erstmalig bewusst, wie gut ein zweiter Motor ist, wenn einer ausfällt. Ein großes Plus am KAT. Aber danach alles easy, hielten wir zum letzten Baden und Packen hinter Sveta Jumija und waren pünktlich um 17:13 in der Marina zurück. Dort kam ich wegen starkem Seitenwind und enger Gasse NICHT in meine Box. Leider trieb ich komplett auf die Lee-Charter-Boote und ein Marinero sprang über und legte das Schiff an. Peinlich! Aber die Leute von Angelina trösteten mich direkt und meinte, ich hätte doch anrufen sollen. Nachmittag ist da immer so viel Wind (Tanken ging nämlich kurz davor noch super! Kein Wind) Was lerne ich daraus: meist sind die Charter-Stege viel enger als normale Marinas. Sollte dann noch Seitenwind sein, erspare ich mir zukünftig den peinlichen Versuch und hole mir einfach Hilfe! Aber auch das erfordert die Stärke zu zu geben, dass man der Aufgabe wohl nicht gewachsen sein wird ... Alles in allem war es wieder herrlich! Der Umstieg von einem Mono zum KAT ist natürlich vom Platzangebot gewaltig. Mit Nicht-Seglern auf jeden Fall die bessere Wahl! Das Anlegen bei wenig Wind ist genauso einfach wie mit einem Mono. Bei viel Wind finde ich es viel schwieriger als mit einem Mono, da die Windangriffsfläche einfach gewaltig ist. Darin habe ich halt auch keine Übung und frage mich, wie ich sie bekommen soll ... Und der Kick beim Segeln, wenn sich das Schiff unter einem in den Wind legt fehlt natürlich gänzlich. GROSSES MINUS ;) Kosten: Stadthafen Komiza - VIS 71,90 Euro Treibstoff Schiff: 79,13 € Die Videos sind für Familie, Freunde und Interessierte. Wer selber vor hat, diese Gegend zu besegeln, kann sich gerne bei mir melden. Über Kommentare freue ich mich natürlich immer sehr! Gemafreie Musik von https://www.frametraxx.de/

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