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Ersatzteile liefern ins Ausland: Wie funktioniert "Yacht in Transit"?
Wer auf Langfahrt ist, der weiß, wie schwierig es sein kann, Ersatzteile zu bekommen. Ein ungeschriebenes Gesetz ist: Immer geht das kaputt, wofür gerade kein Ersatz an Bord ist. In vielen Revieren sind Bootsausrüster Mangelware, und die, die es gibt, haben meist eine bescheidene, dafür umso teurere Auswahl. Auch die Dominikanische Republik zählt dazu. Wer beispielsweise einen Inverter braucht, der Strom von 12 auf 220 Volt pushen soll, der ist jenseits der Grenzen der EU vollkommen verloren. Wer aus Europa ordert, wählt oft den Umweg über die USA und nutzt sogenannte Shipping Agenten, die die Ersatzteile dann zum Boot liefern. Aber das gleicht in Zeiten der Trump'schen Strafzölle einem Himmelfahrtskommando. Die USA halten die Hand auf, das Empfängerland auch. Wir haben von Fällen gehört, wo sich für einen Warenwert von 199 USD die Gebühren, Zölle und Versandkosten auf 1400 USD summiert haben. Das muss doch auch anders, vor allem günstiger, gehen! Das Zauberwort heißt "Yacht in Transit". In manchen Ländern ist es gängige Praxis, in anderen ein gewagtes Unterfangen. Denn in manchen Republiken giert der Zoll - oder deren Beamte - nach Geld. Wir haben es ausprobiert und bei SVB in Bremen eine Menge an elektronischen Geräten für die "Dilly-Dally" bestellt. Das ganze deklariert als Sendung unter dem Statuts "Yacht in Transit". Wie das Prozedere läuft und was wir am Ende gezahlt haben, darüber berichten wir in diesem Video.

